Beikost ab Ende des 4. Monats?


Bedürfnisse des Kindes entscheidend
Beikost ab Ende des 4. Monats?

Die aktuelle S3-Leitlinie zur Allergieprävention sieht vor, dass Babys ihren ersten Brei Ende des 4. Monats erhalten. Die Stillkommission rät dagegen zu einer Einführung der Beikost zwischen dem 5. und 7. Monat. Ein Widerspruch? Nein, denn ab wann ein Säugling innerhalb des genannten Zeitfensters zusätzlich Beikost benötigt, ergibt sich individuell in Abhängigkeit vom Gedeihen und der Essfähigkeit des Kindes, betont das Bundesinstitut für Risikobewertgung (BfR).

Erster Brei: Zwischen den 5. und 7. Monat

2014 hat die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) die S3-Leitlinie zur Allergieprävention aktualisiert. Die neue Leitlinie empfiehlt schon für Kinder Ende des 4. Lebensmonats eine Breimahlzeit. Das frühe Zufüttern von Beikost zusätzlich zum Stillen soll Allergien vorbeugen und den steigenden Energiebedarf der Jüngsten decken.

Die Nationale Stillkommission (NSK) räumt für den ersten Brei ein Zeitfenster zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat ein. Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach dem Entwicklungsstand und der Essbereitschaft des Kindes. Die Dauer der Stillzeit legt die Mutter nach den Bedürfnissen des Kindes und ihren eigenen fest. 

Die gesundheitlichen Vorteile ausschließlichen Stillens

Für Ihre Empfehlung untersuchte die NSK zusammen mit pädiatrischen Fachgesellschaften, wie sich ausschließliches Stillen beziehungsweise Beikost auf die kindliche Gesundheit und Entwicklung auswirken. Dabei kam sie zur folgenden Erkenntnis: Kinder, die sich vier bis sechs Monate nur von Muttermilch ernähren, tragen ein geringeres Infektionsrisiko und erkranken seltener an Atemwegsinfektionen. Auch Diabetes mellitus Typs 2 und Übergewicht treten bei ihnen seltener auf.

News

Warzen bekämpfen – so geht’s
Warzen bekämpfen – so geht’s>

Lästiges Hautproblem

Warzen sind ein häufiges Problem. Vor allem Kinder und Jugendliche bringen sie gerne aus Hallenbädern und Gemeinschaftsduschen mit. Wie wird man sie am besten wieder los?   mehr

Nur ein Kopfkissen beim Glaukom?
Nur ein Kopfkissen beim Glaukom?

Damit der Druck nicht steigt

Beim grünen Star ist es wichtig, den Augeninnendruck zu senken. Dazu gehört nicht nur die regelmäßige Verwendung der verordneten Augentropfen. Offenbar ist es auch besser, beim Schlafen auf ein zweites Kopfkissen zu verzichten.   mehr

Sicher Autofahren mit Diabetes
Sicher Autofahren mit Diabetes

Dem Unterzucker keine Chance!

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Unfälle beim Autofahren. Das liegt daran, dass es trotz moderner Therapien immer noch zu Unterzuckerung (Hyperglykämie) kommen kann – und dadurch zu Sehstörungen oder Schwindel. Expert*innen haben Tipps zusammengetragen, wie man auch mit Diabetes sicher Auto fährt.   mehr

Hilft die Pille gegen Liebeskummer?
Hilft die Pille gegen Liebeskummer?

Was die Werbung verspricht

Eine Pille gegen Liebeskummer – das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Angeblich ist die Wirkung sogar durch eine Studie belegt. Aber halten die Ergebnisse auch einer genaueren Prüfung stand?   mehr

Blasen vorbeugen und behandeln
Blasen vorbeugen und behandeln

Wenn der Schuh drückt

Ob nach einer langen Wanderung oder einem ausgiebigem Shoppingtrip – Blasen entstehen schnell und sind oft schmerzhaft. Das sind die besten Tipps, um Blasen vorzubeugen oder sie schnell wieder zum Abheilen zu bringen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Apotheke Bodenburg
Inhaberin Sarah Nottorf
Telefon 05060/22 14
E-Mail apotheke-bodenburg@gmx.de