Aufruhr im Darm


Hilfe bei Reizdarmsyndrom
Aufruhr im Darm

Circa 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden  unter dem Reizdarmsyndrom. Eine Heilung der funktionellen Störung ist nicht möglich. Doch Patienten können aktiv etwas gegen die Beschwerden tun und ihre Symptome lindern.

Genaue Ursache unbekannt

Das Reizdarmsymptom (RDS) ist eine Funktionsstörung des Verdauungstraktes mit chronischen Symptomen wie Völlegefühl, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen und Blähungen. Aufgrund der diffusen und individuell verschiedenen Beschwerden haben Betroffene bis zu einer Diagnose oft einen langen Leidensweg hinter sich. Eine eindeutige Ursache haben Mediziner bisher nicht gefunden. Organische Ursachen liegen nicht vor. Daher gibt es auch keine eindeutige medikamentöse Behandlung. Über eine bewusste Lebensführung lassen sich die Beschwerden und ihre Häufigkeit abmildern.

Das reizt den Darm

Reizdarmpatienten können einiges dazu beitragen, die Beschwerden zu vermeiden und ihnen vorzubeugen. Eine effektive Maßnahme ist der Verzicht auf stark gewürzte, üppige oder schwer verdauliche Speisen. Auch Kaffee, Nikotin und Rauchen schlagen auf die Verdauung und verstärken die Symptome. Meiden sollten Betroffene möglichst Stress. Denn zwischen Gemüt und Bauch besteht eine direkte Verbindung und der Darm reagiert empfindlich auf emotionale Belastungen.

Natürliche Hilfe

Neben verschiedenen Medikamenten helfen auch pflanzliche Wirkstoffe gegen die Symptome des Reizdarmsyndroms. Eine Studie aus den Niederlanden ergab, dass das wirksamste natürliche Mittel bei Reizdarm Flohsamenschalen sind. Die Untersuchung zeigte, dass Patienten, die regelmäßig Flohsamenschalen zu sich nahmen, nach 12 Wochen um bis zu 90 Prozent weniger Beschwerden hatten.

Das beruhigt den Darm

Um ihren Darm zu schonen, sollten Reizdarmpatienten fünf Regeln beachten:

  • Bewusst ernähren. Ideal ist die mediterrane Küche mit Fisch, Geflügel und gedünstetem Gemüse. Ein Tagebuch hilft dabei, herauszufinden, welche Speisen besonders bekömmlich sind.

  • Tagesablauf regeln. Ausreichend Schlaf, wenig Hektik und geregelte Mahlzeiten halten den Darm im Takt.

  • Entspannen. Kurze Pausen sorgen für Ruhe. Das schont nicht nur die Nerven sondern auch den Darm.

  • Mit Wärme verwöhnen. Wärme beruhigt den Darm, da sie die Durchblutung fördert und leichte Bauchkrämpfe löst.

  • Bewegen. Besonders bei Verstopfung hilft regelmäßige Bewegung. Sie regt die Bauch- und Darmmuskulatur an und bringt den Darm in Schwung.

News

Warzen bekämpfen – so geht’s
Warzen bekämpfen – so geht’s

Lästiges Hautproblem

Warzen sind ein häufiges Problem. Vor allem Kinder und Jugendliche bringen sie gerne aus Hallenbädern und Gemeinschaftsduschen mit. Wie wird man sie am besten wieder los?   mehr

Nur ein Kopfkissen beim Glaukom?
Nur ein Kopfkissen beim Glaukom?

Damit der Druck nicht steigt

Beim grünen Star ist es wichtig, den Augeninnendruck zu senken. Dazu gehört nicht nur die regelmäßige Verwendung der verordneten Augentropfen. Offenbar ist es auch besser, beim Schlafen auf ein zweites Kopfkissen zu verzichten.   mehr

Sicher Autofahren mit Diabetes
Sicher Autofahren mit Diabetes

Dem Unterzucker keine Chance!

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Unfälle beim Autofahren. Das liegt daran, dass es trotz moderner Therapien immer noch zu Unterzuckerung (Hyperglykämie) kommen kann – und dadurch zu Sehstörungen oder Schwindel. Expert*innen haben Tipps zusammengetragen, wie man auch mit Diabetes sicher Auto fährt.   mehr

Hilft die Pille gegen Liebeskummer?
Hilft die Pille gegen Liebeskummer?

Was die Werbung verspricht

Eine Pille gegen Liebeskummer – das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Angeblich ist die Wirkung sogar durch eine Studie belegt. Aber halten die Ergebnisse auch einer genaueren Prüfung stand?   mehr

Blasen vorbeugen und behandeln
Blasen vorbeugen und behandeln

Wenn der Schuh drückt

Ob nach einer langen Wanderung oder einem ausgiebigem Shoppingtrip – Blasen entstehen schnell und sind oft schmerzhaft. Das sind die besten Tipps, um Blasen vorzubeugen oder sie schnell wieder zum Abheilen zu bringen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Apotheke Bodenburg
Inhaberin Sarah Nottorf
Telefon 05060/22 14
E-Mail apotheke-bodenburg@gmx.de