Sonnen ohne Sorgen


Eine Frage des Typs
Sonnen ohne Sorgen
Viele Menschen reagieren auf die ersten Sonnenstrahlen empfindlich. Rötungen, Blasen oder Knötchen auf der Haut sind die Folge. Mit den richtigen Verhaltensweisen ersparen Sie sich diese Beschwerden. Die AOK Hessen gibt Tipps, wie Sie sich optimal auf die Sonnensaison vorbereiten.

Bei Beschwerden zum Arzt

Je nach Hauttyp reagieren Sonnenanbeter unterschiedlich auf die Lichtstrahlen. Viele Menschen kämpfen erst Stunden oder Tage nach dem Sonnenbad mit gereizter Haut. Wenn Pickelchen auf den besonnten Hautstellen auftreten, leidet der Betroffene eventuell unter der sogenannten Mallorca-Akne, einer speziellen Form der Sonnenallergie. Diese ist zwar lästig, verschwindet aber meist von selbst. Oft hilft eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, die frei von Konservierungs- und Duftstoffen ist.

Bei anhaltenden Beschwerden ist ein Arzt zu konsultieren. Dieser kann die betroffene Hautstellen mit einer entzündungshemmenden Creme behandeln. Ebenso berät er, ob eine vorbeugende UV-Therapie vor Beginn der Sonnensaison Sinn macht.

Kleidung mit UV-Gewebe

Doch auch Sie selbst können sich optimal auf das nächste Sonnenbad vorbereiten. Am Anfang reichen ein paar Minuten Sonne schon aus, um die Haut langsam an die Lichtstrahlen zu gewöhnen. Bedecken Sie besonders empfindliche Hautstellen wie Hals, Schulter oder Dekolleté mit Kleidung aus speziellem UV-Gewebe.Wenn Sie Medikamente nehmen, ist es nicht ratsam, ein Sonnenbad zu nehmen. Harntreibende Arzneien, bestimmte Antibiotika oder Herzmittel können die Haut lichtempfindlicher machen und Beschwerden auslösen. Gleiches gilt auch für einige rezeptfreie Medikamente. Informieren Sie sich beim Kauf in der Apotheke, ob ein Arzneimittel gegenüber der Sonne empfindlicher macht.

UV-Strahlung durchdringt Autoscheiben

Meiden Sie die direkte Sonne in der Mittagszeit zwischen elf und 15 Uhr. Trotzdem sollten Sie stets eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden, welche vor UV-A- und UV-B-Strahlung schützt. Denken Sie daran, dass auch die gefährliche UV-Strahlung durch Fenster und Autoscheiben dringt. Wer länger am Fenster sitzt oder eine weite Autofahrt vor sich hat, darf das Eincremen nicht vergessen. 

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